Audax Franconia: Von einer Vision zu einer echten Gemeinschaft
Alles begann mit Audax Franconia mit dem Wunsch, die Faszination des Langstrecken-Radsports – diesen ganz besonderen Rausch zwischen Abenteuer und Freiheit – mit anderen zu teilen. Meine Motivation ist weiterhin, andere für den Radsport und das Langstreckenfahren zu begeistern, Hilfestellung zu geben und Menschen dazu bewegen, ihre eigenen Grenzen neu zu definieren. Anfangs suchte ich den Austausch im klassischen Vereinsumfeld, um dort neue Impulse zu setzen und meine Erfahrungen einzubringen. Doch schnell wurde mir klar, dass meine Vision einer modernen, ungebundenen Plattform dort nur schwer Platz finden würde.
Es war dieser Moment der Erkenntnis, der die Dinge erst richtig in Bewegung brachte. In jener Nacht im Jahr 2018 verstand ich: Wenn du eine Idee hast, die über bestehende Strukturen hinausgeht, musst du den Raum dafür selbst erschaffen.
Ich entwarf ein Konzept, gestaltete das Logo, setzte die Website um und rief Audax Franconia ins Leben. Der Startschuss war ein 400-Kilometer-Ritt – zu 8 durch die Nacht. Eine Ausfahrt von mir geplant und geleitet. Mit der Intention, Radfahrern, die am Thema Langstrecke interessiert waren, eine Einblick in die Langstrecke zu geben. Eben Hilfestellung zu leisten. “Zu 8 durch die Nacht” war der Aufhänger, der alles ins Rollen brachte. Seitdem ist viel passiert. Mit Bikepacking Franconia zum Beispiel hat Audax Franconia 2019 einen Meilenstein in der Region gesetzt. Auch wenn die Pandemie eine geplante Fortsetzung vorerst ausgebremst hat, lebt die Idee von Bikepacking Franconia in mir weiter. Eine Neuauflage? Vielleicht – wenn die Umsetzung einfacher wird und der Support von außen stimmt.
Der Wandel im Radsport
Seit 2018 hat sich auch die Welt des Radsports massiv verändert. Themen wie Ultracycling, Bikepacking und Gravel waren damals Nischen – heute sind sie im Mainstream angekommen, wie jeder Blick in die Magazine zeigt. Einzig für die Brevet-Kultur würde ich mir noch ein wenig mehr dieser neuen Popularität wünschen. Vielleicht kommt das ja noch.
Heute, im Jahr 2026, ist Audax Franconia eine feste Größe im Langstreckenbereich. Die Seite ist für mich Inspiration, digitales Tagebuch meiner Reisen und Ratgeber zugleich. Was mich besonders stolz macht: Mittlerweile erreichen wir über 1.000 Leser und mehr als 3.000 Seitenaufrufen pro Monat – von hier aus in Europa bis hin zu vielen weiteren Nationen aus Amerika und Asien.
Neue Energie für die Zukunft
Um diese Reise auf das nächste Level zu heben, gibt es eine wichtige Neuerung. Seit kurzem ist Daniel mit an Bord von Audax Franconia. Daniel habe ich 2017 kennen gelernt. Er war von Anfang an dabei, bereits als wir gemeinsam den ersten Audax Franconia Gran Giro 400 gefahren sind. Seitdem sind wir auf dem gleichen Weg im Radsport. Wir beide brennen für die Langstrecke und bilden die perfekte Ergänzung zwischen Touren, Events, Technik und Ausrüstung. Audax Franconia ist nun ein partnerschaftliches Projekt, in das wir beide unsere gesamte Erfahrung einfließen lassen, um euch noch fundiertere und spannendere Inhalte zu liefern.
Warum keine Kommentarspalten?
Viele von euch haben mich oft gefragt, warum die Website keine klassischen Kommentarfunktionen beinhaltet Die Antwort ist simpel und ehrlich. Der administrative Aufwand, auch der, um den strengen Datenschutzauflagen gerecht zu werden und die Flut an automatisiertem Spam zu moderieren, würde viel Zeit rauben, die wir lieber in neue Berichte, Fotos und Artikel stecken. Wir möchten, dass diese Seite ein Ort für Inhalte bleibt und keine überladene Diskussionsplattform wird.
Eure Meinung ist der Kompass
Trotzdem ist eure Meinung extrem wichtig. Wir möchten die Website und Audax Franconia nicht im luftleeren Raum weiterentwickeln, sondern eure Wünsche und Anregungen in die zukünftigen Artikel einfließen lassen.
Wir laden euch daher herzlich ein, uns ein kurzes Feedback dazulassen. Es dauert nur eine Minute, hilft uns aber enorm dabei, den Kurs für Audax Franconia richtig zu setzen.
Vielen Dank, dass ihr Teil dieser Reise seid!

